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"Digitale Werkstatt": So profitieren gerade KMU von der Industrie 4.0

Wenn in den Medien die Rede von der Industrie 4.0, von smarten Fabriken und vernetzten Fertigungslinien die Rede ist, werden zumeist internationale Konzerne in den Fokus gerückt. Dabei bietet die „digitale Werkstatt“ gerade kleinen und mittleren Produktionsbetrieben immense Vorteile. Vereinfachte Kundenkommunikation, verschlankte Prozesse in der Verwaltung oder Ersatzteillager „on demand“ sind nur einige der Wettbewerbsvorteile, die KMU durch den Einstieg in die "Industrie 4.0 " erzielen können

Der starke deutsche und europäische Mittelstand steht aktuell vor der größten Herausforderung seit Jahrzehnten – die Digitalisierung bietet eine Antwort auf unterbrochene Lieferketten, explodierende Kosten und einen hart umkämpften, internationalen Markt. Gründe genug für uns, die „digitale Werkstatt“ in den Fokus dieses Beitrages zu stellen.

Überladene Prozesse verschlanken, teure manuelle Routinearbeiten automatisieren

Ob kleines 3-Mann-Unternehmen oder Mittelständler mit mehreren Standorten: Verwaltungstätigkeiten fallen in jeder Werkstatt und in jedem Produktionsbetrieb an. Buchhaltung, Angebotswesen, Service oder Auftragsabwicklung: Die Verwaltung von KMU ist nach wie vor von Papier und manuellen Tätigkeiten geprägt. Es wird gedruckt, abgeheftet, gescannt und wieder gedruckt – zahlreiche händische Routineaufgaben müssen täglich durch die Mitarbeitenden erledigt werden. Das kostet teure Arbeitszeit, bindet wertvolle Kapazitäten und kann zu Kommunikationsproblemen mit Lieferanten oder Kunden führen. Die Digitalisierung ermöglicht es, Verwaltungsprozesse deutlich zu verschlanken. Effiziente ERP-Systeme, vollständig vernetzt mit der Produktion, mit Kunden und mit Lieferanten entlasten von einem Großteil manueller Tätigkeiten. Dabei müssen bestehende Prozesse nicht mal grundlegend verändert werden – vielmehr werden sie im Zuge der Digitalisierung ganz einfach von „analog zu digital“ transferiert.

Optimierte Kundenbindung durch digitale Kommunikationswege

Der klassische Kundenkontakt besteht nach wie vor aus Telefonaten und E-Mails – und selbst Briefe haben noch längst nicht ausgedient. So wichtig und wertvoll der direkte Kundenkontakt auch ist: mit der passenden Digitalisierungsstrategie für die Kundenkommunikation ist eine deutlich verbesserte Kundenbindung für KMU möglich. Das Plus an Service wird gerade im Endkundenbereich geschätzt. Hier bieten vollautomatisierte Terminbuchungen mit entsprechenden Erinnerungen, die Website als Vertriebsinstrument und digitale Tools unzählige Möglichkeiten, Bestandskunden noch enger an das eigene Unternehmen zu binden. In KFZ-Werkstätten setzt sich das digitale Serviceheft immer mehr durch. Ohne Verwaltungsaufwand werden Kunden an anstehende Service- und Wartungsarbeiten erinnert – oder anders gesagt an Termine, die Umsatz bringen, aber gerne auch mal vergessen werden. Service, individuelle Angebote und zahlreiche Marketing-Optionen: Im Bereich Kundenbindung ist die Digitalisierung eine extrem starke Möglichkeit, um auch in schwierigen Zeiten die Kundschaft im Unternehmen zu behalten.

Wirtschaftliche Fertigung bereits ab Losgröße 1

Ob additive Fertigung oder klassische Zerspanung: immer öfter werden kundenindividuelle Sonderlösungen in kleinen bis kleinsten Stückzahlen gefordert. Gerade im B2C-Geschäft bietet die Digitalisierung hier die Antwort auf die gesteigerte Nachfrage nach individuellen Produkten ab Losgröße 1. Der klassische Weg der Fertigung von der Zeichnung über die manuelle Programmierung über die Herstellung bis zu Auslieferung machte bisher die Prototypen- oder Einzelteilfertigung teuer und für viele Endanwender nicht realisierbar. Digitale Plattformen, die Vernetzung von CAD, CAM und Fertigungslinie und neue Produktionsmöglichkeiten wie der 3D-Druck ermöglichen es jetzt, Kundenwünsche schnell, einfach und vor allem wirtschaftlich umzusetzen.

Deutlich erhöhte Produktqualität

In Werkstätten und der Fertigung stellt die einwandfreie Qualität der angebotenen Produkte und Dienstleistungen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Im Zuge der Industrie 4.0 lässt sich die Produktqualität einfacher, zuverlässiger und umfassender überwachen als jemals zuvor. Von der effizienten Wartung und Instandhaltung durch Condition Monitoring und Predictive Maintenance über autonom arbeitende Prüfstände am Ende der Fertigungslinie bis hin zu detaillierten Visualisierungs- und Auswertungsmöglichkeiten von Messdaten: Die Digitalisierung ist optimal geeignet, um die Qualität der hergestellten Produkte oder erbrachten Dienstleistungen entlang der gesamten Fertigungskette sicherzustellen. Und das ganz ohne personellen Mehraufwand!

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